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Metastasen

Metastasen festgestellt – welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Wenn Metastasen entdeckt werden, verändert sich häufig die Behandlungsplanung. Trotzdem gibt es nicht „die eine“ Metastasentherapie: Entscheidend sind Primärtumor, Lokalisation, Anzahl und Dynamik der Metastasen, Tumorbiologie und bisherige Behandlung.

Medizinisch-redaktionell aktualisiert: 01.09.2026 · Allgemeine Information, keine individuelle Therapieentscheidung.

Was sind Metastasen?

Metastasen entstehen, wenn sich Tumorzellen vom Primärtumor lösen und in anderen Geweben oder Organen neue Tumorherde bilden. Sie werden in der Regel nach dem ursprünglichen Krebs benannt – beispielsweise bleiben Lebermetastasen eines Darmkrebses biologisch Darmkrebszellen.

Welche Informationen jetzt wichtig sind

Für die Therapieplanung werden aktuelle Bildgebung, Histologie, Ausbreitung, Beschwerden, Organfunktion, Vorbehandlungen und – je nach Tumor – molekulare Marker zusammengeführt.

Welche Behandlungen möglich sein können

Je nach Situation kommen systemische Therapien wie Chemotherapie, Hormontherapie, zielgerichtete Medikamente oder zugelassene Immuntherapie sowie lokale Verfahren wie Operation oder Strahlentherapie infrage. Auch klinische Studien können relevant sein.

Immuntherapie bei Metastasen

Eine metastasierte Erkrankung allein entscheidet nicht darüber, ob Immuntherapie geeignet ist. Tumorart, Biomarker, Vorbehandlungen und individuelle Risiken sind ausschlaggebend.

Immuntherapie bei Metastasen →

Metastasen nach Organ

Für häufige Lokalisationen haben wir eigene Übersichten erstellt: Lebermetastasen, Lungenmetastasen, Knochenmetastasen und Hirnmetastasen.

Wichtig: Die Informationen ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Therapieentscheidung. Bei neuen oder zunehmenden Beschwerden, akuten Symptomen oder rascher Verschlechterung wenden Sie sich bitte unmittelbar an Ihr behandelndes medizinisches Team.

Individuelle Unterlagen einordnen lassen

Für eine strukturierte Orientierung können vorhandene Befunde, Histologie, aktuelle Bildgebung, bisherige Therapien und – sofern vorhanden – molekulare Befunde zusammengeführt werden. Daraus lässt sich prüfen, welche Fragen mit dem behandelnden Onkologen geklärt werden sollten und welche zusätzlichen immunonkologischen Informationen relevant sein könnten.

Kostenfreie individuelle Therapieprüfung

Redaktionelle Verantwortung: IMMUMEDIC Limited · Portalredaktion Andreas Rach. Stand: 01.09.2026. Keine Heilversprechen; keine Empfehlung, eine leitliniengerechte Behandlung abzubrechen oder zu verzögern.
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