Was sind Metastasen?
Metastasen entstehen, wenn sich Tumorzellen vom Primärtumor lösen und in anderen Geweben oder Organen neue Tumorherde bilden. Sie werden in der Regel nach dem ursprünglichen Krebs benannt – beispielsweise bleiben Lebermetastasen eines Darmkrebses biologisch Darmkrebszellen.
Welche Informationen jetzt wichtig sind
Für die Therapieplanung werden aktuelle Bildgebung, Histologie, Ausbreitung, Beschwerden, Organfunktion, Vorbehandlungen und – je nach Tumor – molekulare Marker zusammengeführt.
Welche Behandlungen möglich sein können
Je nach Situation kommen systemische Therapien wie Chemotherapie, Hormontherapie, zielgerichtete Medikamente oder zugelassene Immuntherapie sowie lokale Verfahren wie Operation oder Strahlentherapie infrage. Auch klinische Studien können relevant sein.
Immuntherapie bei Metastasen
Eine metastasierte Erkrankung allein entscheidet nicht darüber, ob Immuntherapie geeignet ist. Tumorart, Biomarker, Vorbehandlungen und individuelle Risiken sind ausschlaggebend.
Immuntherapie bei Metastasen →
Metastasen nach Organ
Für häufige Lokalisationen haben wir eigene Übersichten erstellt: Lebermetastasen, Lungenmetastasen, Knochenmetastasen und Hirnmetastasen.
Individuelle Unterlagen einordnen lassen
Für eine strukturierte Orientierung können vorhandene Befunde, Histologie, aktuelle Bildgebung, bisherige Therapien und – sofern vorhanden – molekulare Befunde zusammengeführt werden. Daraus lässt sich prüfen, welche Fragen mit dem behandelnden Onkologen geklärt werden sollten und welche zusätzlichen immunonkologischen Informationen relevant sein könnten.
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