1. Diagnose und Stadium sichern
Grundlage sind Pathologie bzw. Histologie, Tumorstadium und aktuelle Bildgebung. Je nach Tumorart können zusätzliche molekulare oder genetische Marker für die Therapieauswahl entscheidend sein.
2. Behandlungsmöglichkeiten verstehen
Je nach Erkrankung kommen Operation, Strahlentherapie, Chemotherapie, Hormontherapie, zielgerichtete Medikamente und zugelassene Immuntherapien einzeln oder kombiniert infrage. Die Reihenfolge hängt vom konkreten Krankheitsbild ab.
3. Biomarker und Tumorbiologie berücksichtigen
Moderne Onkologie richtet einen Teil der Therapieentscheidung an biologischen Merkmalen des Tumors aus. Welche Marker untersucht werden sollten, ist tumorspezifisch und gehört in ärztliche Hand.
4. Ergänzende immunologische Fragen
Ein Immunstatus oder Verlaufsmessungen können in ausgewählten Situationen zusätzliche Informationen liefern. Sie ersetzen jedoch weder Histologie noch Bildgebung und bestimmen allein keine Krebstherapie.
5. Zweitmeinung und Studien
Bei komplexen Entscheidungen kann eine qualifizierte onkologische Zweitmeinung sinnvoll sein. Auch passende klinische Studien können mit dem Behandlungsteam geprüft werden.
Individuelle Unterlagen einordnen lassen
Für eine strukturierte Orientierung können vorhandene Befunde, Histologie, aktuelle Bildgebung, bisherige Therapien und – sofern vorhanden – molekulare Befunde zusammengeführt werden. Daraus lässt sich prüfen, welche Fragen mit dem behandelnden Onkologen geklärt werden sollten und welche zusätzlichen immunonkologischen Informationen relevant sein könnten.
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