Frühe Stadien
Bei geeigneten Patientinnen und Patienten können Operation, Lebertransplantation oder lokale Ablationsverfahren mit kurativer Zielsetzung infrage kommen. Voraussetzung ist unter anderem eine ausreichende Leberfunktion.
Lokoregionäre Verfahren
Bei auf die Leber begrenzter, aber nicht direkt operabler Erkrankung können je nach Situation Verfahren wie transarterielle Chemoembolisation (TACE), Radioembolisation oder hochpräzise Strahlentherapie geprüft werden.
Fortgeschrittenes HCC: Immun- und zielgerichtete Therapien
Bei fortgeschrittenem Leberzellkarzinom stehen systemische Behandlungen zur Verfügung. Dazu gehören Kombinationen mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren und antiangiogenen Wirkstoffen sowie weitere zielgerichtete Therapien. Die Auswahl hängt unter anderem von Leberfunktion, Blutungsrisiko und Vortherapien ab.
Wenn die Erkrankung fortschreitet
Nach Progression können weitere zugelassene Wirkstoffe oder klinische Studien infrage kommen. Die Reihenfolge sollte anhand der vorherigen Therapie und der aktuellen Leberfunktion festgelegt werden.
Leberkrebs ist nicht dasselbe wie Lebermetastasen
Ein primärer Lebertumor entsteht in der Leber. Lebermetastasen stammen dagegen von einer anderen Krebsart und werden nach dem Ursprungstumor behandelt. Mehr zu Lebermetastasen.
Unterlagen strukturiert einordnen
Für eine individuelle medizinische Befundeinordnung sind insbesondere Pathologie/Histologie, aktuelles Stadium und Bildgebung, bisherige Therapien mit zeitlichem Verlauf, aktuelle Medikation sowie vorhandene molekulare Befunde oder Biomarker hilfreich.
Weitere Informationen
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