Diagnostik und genaue Lokalisation
Entscheidend sind Histologie, Tumorgröße, Lymphknotenstatus, Bildgebung und die genaue anatomische Lokalisation. Bei bestimmten Kopf-Hals-Tumoren ist außerdem der HPV/p16-Status relevant.
Operation und Strahlentherapie
Bei lokal begrenzten Tumoren können Operation, Strahlentherapie oder kombinierte Konzepte eingesetzt werden. Dabei spielen neben der Tumorkontrolle auch Funktionen wie Sprechen und Schlucken eine wichtige Rolle.
Systemische Therapie und Immuntherapie
Bei lokal fortgeschrittener, rezidivierter oder metastasierter Erkrankung können medikamentöse Therapien notwendig werden. In bestimmten Situationen gehören Checkpoint-Inhibitoren zur zugelassenen Behandlung. PD-L1 kann dabei für die Therapieauswahl relevant sein.
Rückfall nach einer ersten Behandlung
Bei einem Rezidiv werden Ort und Ausdehnung des Rückfalls, frühere Operationen und Bestrahlungen sowie bisherige Systemtherapien neu bewertet. Je nach Situation können lokale Verfahren, weitere systemische Therapien oder Studien geprüft werden.
Dendritische Zellverfahren
Dendritische Zellverfahren sind bei Kopf-Hals-Tumoren keine allgemein etablierte Standardtherapie. Eine mögliche Anwendung muss von zugelassenen Therapien getrennt und anhand tumorspezifischer Evidenz beurteilt werden.
Unterlagen strukturiert einordnen
Für eine individuelle medizinische Befundeinordnung sind insbesondere Pathologie/Histologie, aktuelles Stadium und Bildgebung, bisherige Therapien mit zeitlichem Verlauf, aktuelle Medikation sowie vorhandene molekulare Befunde oder Biomarker hilfreich.
Weitere Informationen
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