Welche Faktoren entscheiden?
Wesentlich sind Tumorart, Stadium, molekulare Eigenschaften, bestimmte Biomarker, bisherige Therapien, Allgemeinzustand und mögliche Gegenanzeigen. Die Bewertung muss tumorspezifisch erfolgen.
Checkpoint-Inhibitoren
Checkpoint-Inhibitoren sind für bestimmte Krebserkrankungen und Behandlungssituationen zugelassen. Je nach Tumor können Biomarker wie PD-L1 oder MSI/MMR eine Rolle spielen; ihre Bedeutung ist jedoch nicht bei allen Tumorarten gleich.
Weitere Immuntherapien
Zu immunonkologischen Verfahren gehören je nach Erkrankung auch zelluläre Therapien und therapeutische Impfstrategien. Sie unterscheiden sich erheblich hinsichtlich Zulassung und Evidenz.
Dendritische Zellverfahren richtig einordnen
Dendritische Zellen präsentieren Antigene und können T-Zell-Antworten initiieren. Therapeutische dendritische Zellverfahren werden wissenschaftlich untersucht und eingesetzt; die Evidenz ist je nach Tumorart, Herstellungsverfahren und Studiendesign unterschiedlich. Sie sind nicht mit zugelassenen Checkpoint-Inhibitoren gleichzusetzen.
Individuelle Therapieprüfung
Eine sinnvolle Prüfung beginnt nicht mit einem einzelnen Verfahren, sondern mit der Frage, welche etablierten, zielgerichteten, immunonkologischen und gegebenenfalls studienbasierten Optionen zum konkreten Befund passen.
Individuelle Unterlagen einordnen lassen
Für eine strukturierte Orientierung können vorhandene Befunde, Histologie, aktuelle Bildgebung, bisherige Therapien und – sofern vorhanden – molekulare Befunde zusammengeführt werden. Daraus lässt sich prüfen, welche Fragen mit dem behandelnden Onkologen geklärt werden sollten und welche zusätzlichen immunonkologischen Informationen relevant sein könnten.
Kostenfreie individuelle Therapieprüfung
