DACH-Portal zur komplementären dendritischen Zelltherapie · Keine HeilversprechenKostenfreie Orientierung
IMMUMEDIC Limiteddendritische-zelltherapie.infoDACH-Portal für Information und Bewegung

Zusammenarbeit mit Praxen und Kliniken

Informationen zu Zuständigkeiten, Blutentnahme, Transport, Tiefkühllagerung, Auftauen, Applikation, Dokumentation und Kommunikation.

Kooperationsmodell

Klare Aufgabenverteilung schafft Sicherheit

Die Durchführung einer patientenbezogenen dendritischen Zelltherapie erfordert eine abgestimmte Zusammenarbeit zwischen behandelnder Praxis beziehungsweise Klinik, koordinierendem Netzwerk, Transportdienst und herstellendem Labor.

Medizinische Entscheidungen verbleiben beim verantwortlichen Behandlungsteam. Das Labor verantwortet Herstellung, Qualitätskontrolle, Freigabe und produktspezifische Anweisungen. IMMUMEDIC koordiniert Unterlagen, Termine, Logistik und Kommunikation.

Praxis/Klinik

Medizinische Prüfung, Blutentnahme, Applikation, Überwachung und Dokumentation.

GMP-Labor

Herstellung, Qualitätskontrolle, Freigabe und produktbezogene Lagerungs- und Auftauanweisung.

IMMUMEDIC

Organisation von Abnahmeset, Transport, Terminierung, Lieferung und Verlaufskontrollen.

Vorbereitung eines neuen Falls

  • gesicherte Diagnose und aktuelle Pathologie
  • Stadium, Metastasen und aktuelle Bildgebung
  • bisherige und geplante Therapiemaßnahmen
  • aktuelle Medikamente, Steroide und Immunsuppressiva
  • aktuelles Blutbild und relevante Organwerte
  • Kontaktdaten und Einwilligungsunterlagen

Blutentnahme und Präanalytik

Die Blutentnahme erfolgt nach dem vorgegebenen Abnahmeplan. Röhrchen, Volumen, Zeitpunkt, Kennzeichnung, Temperatur und Transportdauer müssen exakt eingehalten werden. Abweichungen können die Verwendbarkeit des Ausgangsmaterials beeinträchtigen.

Präanalytik: Vor der Abnahme müssen Identität, Fall-ID, Röhrchen, Begleitunterlagen, Abholzeit und Ansprechpartner kontrolliert werden.

Transport zum Labor

Der Transport wird zeitlich koordiniert. Das Material muss innerhalb des vorgesehenen Zeitfensters an das Labor übergeben werden. Verzögerungen, falsche Lagerung oder unvollständige Unterlagen sind unverzüglich zu melden.

Annahme der tiefgefrorenen Lieferung

Lieferung prüfen

Empfänger, Fall-ID, Anzahl der Dosen, Verpackung und Begleitpapiere kontrollieren.

Temperatur sichern

Die Folgedosen unverzüglich entsprechend der Laboranweisung tiefgekühlt lagern.

Dokumentieren

Zeitpunkt der Annahme, Verpackungszustand und Lagerungsbeginn dokumentieren.

Abweichungen melden

Temperaturabweichungen, beschädigte Verpackung oder unklare Kennzeichnung sofort melden.

Lagerung

Die Lagerung erfolgt ausschließlich nach den produktspezifischen Laborunterlagen. Die Praxis beziehungsweise Klinik muss sicherstellen, dass die Temperatur eingehalten und dokumentiert wird und nur autorisiertes Personal Zugang hat.

  • geeignete und überwachte Tiefkühlmöglichkeit
  • Temperaturkontrolle und Dokumentation
  • eindeutige Kennzeichnung der Dosen
  • Schutz vor versehentlichem Auftauen oder Verwechseln
  • Notfallplan bei technischem Ausfall

Auftauen und Vorbereitung der Applikation

Die jeweilige Dosis wird erst unmittelbar vor dem vorgesehenen Termin entsprechend der Laboranweisung aufgetaut. Die häufig genannte Auftauzeit von ungefähr 15 Minuten gilt nur, wenn sie durch die konkreten Begleitunterlagen bestätigt wird.

Nicht eigenständig verändern: Auftauzeit, Temperatur, Manipulation, Verdünnung, Applikationsweg und Lagerdauer richten sich ausschließlich nach der Freigabedokumentation.

Applikation und Überwachung

Vor der Anwendung werden Identität, Fall-ID, Charge, Freigabe, Lagerungsprotokoll und aktueller klinischer Zustand geprüft. Die Applikation erfolgt durch qualifiziertes medizinisches Personal und wird vollständig dokumentiert.

  • Patientenidentität und Fall-ID abgleichen
  • Charge und Verfallsangaben prüfen
  • aktuellen Allgemeinzustand und Infektionszeichen bewerten
  • Applikationsort, Uhrzeit und Dosis dokumentieren
  • unmittelbare Reaktionen beobachten und erfassen

Erforderliche Dokumentation

Dokument Inhalt
Behandlungsunterlagen Einwilligung, Anamnese, Diagnose und Therapieplan
Transportnachweis Abholung, Übergabe und Zustellung
Lagerungsprotokoll Temperatur, Beginn, Abweichungen und Freigabe
Applikationsnachweis Charge, Datum, Uhrzeit, Ort, Person und Reaktionen
Verlaufskontrolle Blutbild, Immunstatus, Tumordynamik und klinischer Verlauf

Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit

  • qualifiziertes medizinisches Personal
  • geeignete Räumlichkeiten und hygienische Standards
  • verlässliche Erreichbarkeit und Terminorganisation
  • geeignete Tiefkühllagerung
  • vollständige Dokumentation
  • Bereitschaft zur Kommunikation mit Labor und Koordination

So beginnt die Kooperation

Kontaktaufnahme

Kurze Vorstellung der Praxis oder Klinik und möglicher Leistungen.

Abstimmung

Klärung von Räumen, Personal, Lagerung, Terminen und Zuständigkeiten.

Unterlagen

Bereitstellung der erforderlichen Abläufe und Dokumentvorlagen.

Erster Fall

Gemeinsame Planung und begleitete Durchführung des ersten Falls.