Komplementäre Krebstherapie: Ergänzen statt ersetzen
Komplementäre Maßnahmen können sinnvoll sein, wenn sie medizinisch geprüft sind, mit der Standardtherapie abgestimmt werden und keine notwendigen Behandlungen verzögern.
Was kann komplementär sein?
Je nach Situation gehören dazu Supportivmedizin, Bewegung, Ernährungstherapie, Behandlung von Mangelzuständen, Psychoonkologie, Symptomkontrolle und in spezialisierten Konzepten auch immunologische Verfahren.
Warum Abstimmung wichtig ist
Auch ergänzende Maßnahmen können Wechselwirkungen mit Chemotherapie, Bestrahlung, Immuntherapie oder Operationen haben. Medikamente, Nahrungsergänzungen und immunmodulierende Verfahren sollten gemeinsam mit dem Behandlungsteam betrachtet werden.
Immunologische Diagnostik
Ein Immunstatus kann ausgewählte Zellpopulationen wie T-Zellen, B-Zellen, NK-Zellen und Monozyten beschreiben. Er ersetzt jedoch weder ein Blutbild noch Bildgebung oder Tumorpathologie.
